Zwingendes Glück

von S

Wisst ihr, mir geht es gerade wirklich gut.

Mein Zeugnis sieht zum Halbjahr fröhlicher aus, als ich dachte. Die eins in Deutsch ist mir sicher. Das ist ein Wunsch, den ich schon so lange habe. Ich war immer ein Stück davor. Und jetzt ist es endlich wahr geworden. Und ja, ich finde ich habe es verdient. Punkt. Dann sind dann noch die unglaublich positiven Erinnerungen an das Konzert vor einer Woche. Es war so wundervoll. Ich würde jederzeit noch mal. Die Vorfreude zum Englandaustausch ist enorm und die Engländer sind alle total süß. Schreiben einen immer im Facebook an und wollen Deutsch üben. Die reinste Katastrophe, sag ich euch. Ich habe den besten Freund der Welt  (auch wenn er am Telefon gerade ein ziemlicher Arsch ist^^) und bin einfach froh ihn zu haben. Mit meinen Freundinnen ist mehr oder weniger auch alles in Butter und mit einer Freundin, die mir besonders am Herzen liegt, läuft es gerade auch wieder besser.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich über den „Angel of Berlin“ inzwischen irgendwie irgendwo hinweg bin. Also, ich denke, ich sei es. Kennt ihr es, wenn ihr das, was euch wehtut, verdrängen wollt? Alles tut, um nicht daran zu denken. Sich selbst sagt, das Leben sei der Wahnsinn. Sich so lange ein glückliches Leben einredet, bis sich irgendwann all der negative Gefühlsstrom auflöst und man letzten Endes nur noch von der Wucht des Stroms überwältigt ist? Trauer, Wut, Emotion staut sich an. Und irgendwann – plopp – platzt sie aus einem raus. Und man kann nichts dagegen tun.

Demzufolge frage ich mich: Ist meine gute Laune eigentlich echt?

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