Die einzige Abhängigkeit

Wisst ihr was? Es reicht. Es reicht einfach.

Jetzt mal ganz banal, aber bei „Harry Potter“ im zweiten Buch gibt es diese eine Stelle, die so viel bedeutet. Es ist der Sprechende Hut. Er sagt, es war allein Harrys Wille, der ihn zu dem Haus, zu den Leuten, zu seinem Weg gebracht hat, den er geht. Es sind nicht unser Schicksal, keine Zufälle, keine Verdammnis, die unser Leben bestimmen.

Ich bin glücklich.

Und man kann es sein. Einfach so. Weil ich es will. Weil ich mich dazu entscheide. Weil mein Wille meine Lebensansicht verändert. So optimiert, dass alles besser ist. Denn mein Wille, meine Entscheidung und die darauf folgende Lebensperspektive ist das, woran unser Schicksal, unsere Gefühle und unser Leben abhänig sind. Denn sie machen uns zu dem, was wir sind.
Wenn ich alles stets negativ sehe, wenn ich sage, mir geht es schlecht, wenn ich sage, mein Leben stimmt so nicht. Dann ist es auch so. Weil ich es so sehe.

Aus dem Grund muss man lernen, wie man mit schweirigen, traurigen und schmerzlichen Erfahrungen im Leben umgeht. Man muss lernen, kühlen Kopf zu bewahren. Denn so weiß man bald, was es heißt, das Leben zu genießen. Ein Leben, das ohnehin schon zu kurz ist, als das man die Zeit hätte, Trübsal zu blasen…